Frühberatung und Frühförderung

Warum frühe Förderung?

Frühkindliche Entwicklungsphasen zeichnen sich durch eine hohe Beeinflussbarkeit aus. Je früher in der kindlichen Entwicklung eine Auffälligkeit oder Beeinträchtigung erkannt wird, desto besser kann geholfen werden. 

Frühe Hilfen sind die wirksamsten Hilfen

Frühförderung trägt dazu bei, Behinderungen  oder Entwicklungsstörungen zu vermeiden bzw.  zu mildern. Das Kind soll bestmöglich in seiner Entwicklung begleitet, gefördert und unterstützt werden. Frühförderung arbeitet auf Wunsch der Eltern, stützt, stabilisiert, berät und leitet an.

Frühförderung ist Hilfe zur Selbsthilfe


Die Aufgaben der Frühberatung

Welche Kinder betreuen wir?

Wir betreuen Kinder mit Wahrnehmungsstörungen, mit Hirn- oder Sinnesschädigungen, mit chromosomalen Veränderungen, Frühgeborene, Kinder mit autistischen Verhaltensweisen und Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert sind.


Wer sind wir?

Wir sind Sonderpädagoginnen und arbeiten unabhängig von der Schule, an die unsere Frühberatungsstelle angegliedert ist.


 

Ab wann kann Frühförderung in Anspruch genommen werden?

Wir betreuen Kinder von Geburt an bzw. ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Häufig zeigen sich Entwicklungsverzögerungen erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Für viele Verzögerungen kann keine Ursache gefunden werden. Frühförderung kann ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Verdacht auf eine Entwicklungsstörung besteht, in Anspruch genommen werden.

Die Daten der Frühförderung werden nur für  Zwecke der Frühförderung verwendet und nur mit Einverständnis der Eltern an Dritte weitergegeben.

 

Wir arbeiten im Auftrag der Eltern

Die Entwicklungsverzögerung oder die Behinderung eines Kindes ist für die Familie eine große Belastung.
Gemeinsam mit den Eltern suchen wir nach den besten Entwicklungsmöglichkeiten für ihr Kind.
Die Beratungs- und Förderangebote sind für die Eltern kostenlos.
Wir verstehen Frühförderung als ganzheitliche Förderung. Über den Aufbau einer tragfähigen Beziehung zum Kind bahnen wir Entwicklungsschritte in  den Bereichen der Wahrnehmung, des interaktiven/sozialen Verhaltens, der Motorik und der Sprache an. Im Dialog mit dem Kind werden in unterschiedlichen Spielsituationen die vorhandenen Fähigkeiten des Kindes ausgebaut und das Kind zu neuen Lernerfahrungen angeregt.
Wir arbeiten im Verbund mit anderen Beratungsstellen, mit Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden. Darüber hinaus kooperieren wir mit Ärzten, Kliniken, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen.
Bei Bedarf vermitteln wir Kontakte zu anderen betroffenen Eltern, bieten Spielenachmittage, informieren über die Angebote der Lebenshilfe, etc.

 

Wir arbeiten mobil

Bei allen Maßnahmen haben wir die gesamte Familie in ihrer besonderen Situation im Auge und versuchen unsere Förderangebote in deren Alltag zu integrieren.

Um das Kind in seiner vertrauten sozialen Umgebung zu erreichen, findet die Förderung von Babys und kleinen Kindern meist zu Hause statt.

Wir bieten eine Spielgruppe an

Wenn  die  Umwelt  für das Kind an Bedeutung gewinnt, gibt es an unserer Beratungsstelle die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Spielgruppe.  Hier werden Kinder im Alter von 2 bis 3 Jahren auf den Besuch eines Kindergartens vorbereitet.


 

Wir unterstützen die Eltern bei der Suche nach dem geeigneten Förderort

Ob ihr Kind den Regelkindergarten am Wohnort oder einen Schulkindergarten besucht, entscheiden die Eltern. Bei Aufnahme in den Regelkindergarten veranlassen wir, bei Bedarf,  Eingliederungshilfe und begleiten die Kinder in der Einrichtung.
Schulkindergärten gibt es an der Schule für Geistigbehinderte, an der Körperbehindertenschule und an der Sprachheilschule. Schulkindergärten gewährleisten intensive Förderung in kleinen Gruppen.



 

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